Meine Bilder stellen die Figur, den Menschen in den Mittelpunkt. Für mich ist die Beziehung der Menschen zueinander sowie zur Gesellschaft und den herrschenden Strukturen ein zentrales Thema. Die Bilder vergegenständlichen das Aufeinandertreffen von Individualität und Struktur, von Emotionen, Manipulation und Emanzipation. Format, Bildrand, farbige Überlagerungen und symbolische Formen sind wesentliche Merkmale der Bildaussage. Die Figuren und die sie symbolisierenden Formen werden durch den eigenen Bezug zueinander und durch die sie umgebenden Flächen gebeugt, geformt, bestimmt oder auch deformiert. Sie stehen in einer Spannung zu den Bildrändern die sie mitbestimmen. Die Bilder stehen häufig in enger Beziehung zur eigenen Person oder zur Frau an sich. Der die Figuren umgebende Raum meint dagegen die vielschichtigen gesellschaftlichen Strukturen mit ihren Barrieren, Grenzen und Freiräumen.

Ich möchte die Betrachterin und den Betrachter dazu einladen mit den Werken in Beziehung zu treten, sie zu verändern. V.a. möchte ich emotional betroffen machen.

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